Samstag, 6. März 2010

Renault-Nissan fördert mit Andalusien die Elektromobilität


Die spanische Region Andalusien hat zur weiteren Förderung der Elektromobilität zusammen mit den Autobauern Renault-Nissan jetzt eine Absichtserklärung unterschrieben. Unterzeichnet wurden die Papeire dabei von Martin Soler, Andalusiens Regionalminister für Innovation, Wissenschaft und Wirtschaft und Jean Pierre Laurent, Präsident und Generaldirektor von Renault Spanien.
Mit diesem Schritt erweitert das Unternehmen sein Engagement beim Thema Elektroautos. Das gesteckte Ziel ist laut Renault-Nissan ein schneller und breitflächiger Einsatz von strombetriebenen Autos. In der Vergangenheit hat Renault-Nissan schon Absichtserklärungen mit Barcelona, Mexico City, sowie dem australischen Bundesstaat New South Wales, mit der US-Metropole San Francisco und mit der japanischen Stadt Kitakyushu unterzeichnet.

Tata Motors will Elektroversion des Nano in Europa bringen


Schon in den kommenden drei Jahren will der indische Autokonzern Tata eine Elektroversion des Billigautos Nano in Europa einführen. Seine Premiere feiert die Studie mit dem Elektroantrieb gerade auf dem Genfer Automobilsalon. Vorwärts geht es bei dem Stadtflitzer mit einem Elektromotor, der seine Energie über Lithium-Polymer-Akkus bezieht und damit rund 160 Kilometer weit fahren kann.

Von Null auf Tempo 100 beschleunigt der Elektro-Nano laut Tata in rund zehn Sekunden. Bislang gab der Hersteller noch keine Preise bekannt, sie sollen allerdings die übrigen Konkurrenten deutlich unterbieten. Den Anfang macht das erste Elektromodell schon Ende dieses Jahres in einigen europäischen Ländern. Auch der viersitzige Indica Vista EV von Tata soll später über die selbe Technik wie der Nano verfügen. Ob Tata die Elektroversion allerdings auch auf dem heimischen Markt in Indien verkauft steht bislang noch nicht fest.

Donnerstag, 4. März 2010

Zetsche will mehr Hilfe für Elektroautos


Sowohl von der EU-Kommission als auch der Bundesregierung fordert der Daimler-Chef Dieter Zetsche wesentlich mehr Hilfe für Elektroautos. Um die Entwicklung alternativer Antriebe zu unterstützen, brauchen die Hersteller positive Rahmenbedingungen. Gleichzeitig ist es seiner Ansicht dringend notwendig auch eine "geeignete Infrastruktur" aufzubauen.

Wegen der geringen Stückzahlen werden zum Beginn der neuen Technologie teils extrem hohe Kosten auf die Autokonzerne zukommen. Auch andere Hersteller sind derselben Meinung wie Zetsche, BMW würde es beispielsweise begrüßen, wenn der Staat in der Anlaufphase den Kauf von Elektroautos fördere.

Genf 2010: Elektrostudie Citroen Survolt


Der Autobauer Citroen zeigt dem Publikum auf dem Autosalon in Genf unter anderem das Conceptcar Survolt, welches durch seine dynamisch, kompakte und sportlich Linienführung fasziniert. Das gesteckte Ziel der Designer war eine Neuinterpretation eines kleinen, modernen und zugleich sportlichen Fahrzeugs. Es handelt sich bei dem Zweitürer laut den Franzosen um eine Weiterentwicklung der bereits im letzten Jahr gezeigten Studie namens Revolte.
So gut wie unverändert blieben beim Survolt beispielsweise die LED-Scheinwerfer des Vorgängers und die markante Seitenlinie mit dem Bogen kurz vor dem Kotflügel.

Auch das auffällige Design des Survolt mit den vielen Rundungen erinnert an die bereits gezeigte Studie auf der vergangenen IAA in Frankfurt. Neben ausreichend Fahrspaß soll das nun präsentierte Renn-Coupés auch dank eines Elektromotors umweltschonend vorwärts kommen, wobei der Autobauer genauere Details zum Antrieb noch nicht bekannt gab. Es bleibt abzuwarten ob die Franzosen das schnittige Coupé jemals in Serie produzieren werden.

BMW will sich künftig auf das Elektroauto konzentrieren


Der BMW-Chef Norbert Reithofer sieht das Elektroauto klar im Fokus der Zukunfts-Strategie von BMW, wie er jetzt betont hat. Seiner Ansicht nach soll bei dem Wasserstoffantrieb und der Brennstoffzelle nur die Grundlagenforschung betrieben werden. Der Konzern wolle laut dem Manager in Zukunft speziell entwickelte Elektroautos den Kunden anbieten.

Die elektrifizierten Versionen normaler Modelle wie dem Mini E und dem BMW-Elektro-1er dienen nur dazu, neue Erkenntnisse zu sammeln sowie die Praktikabilität und den Einsatz beim Kunden zu erforschen. In der Denkfabrik „Project i" arbeitet der Hersteller schon seit geraumer Zeit an Lösungen, welche spätestens im Jahr 2015 in das neue Stadtauto „Mega-City-Vehicle" einfließen sollen.

Audi e-Tron ll


Die zweite Variante des Concept Car e-tron wurde von Audi kompakter gestaltet und hat auch einiges an Gewicht verloren. Mit einer Länge von nur 3,93 Meter ist er etwa so groß wie ein VW Polo. Statt den 313 PS wie beim ersten e-tron, der auf der IAA 2009 seine Premiere feierte, wird die zweite Version von zwei Elektromotoren mit zusammen 204 PS angetrieben, die ein gewaltiges Drehmoment von 2650 Newtonmeter freisetzen.

Damit soll der Sprint von null auf 100 km/h in 5,9 Sekunden bewältigt werden, Audi hat die Höchstgeschwindigkeit auf 200 km/h begrenzt. Platz finden die beiden Elektromotoren über der Hinterachse, die 399 Kilogramm schweren Lithium-Ionen-Batterien sind hinter der Fahrgastzelle verbaut, was für eine Gewichtsverteilung von 40 zu 60 sorgt. Mit seinen 1.350 Kilogramm bringt das Coupe etwa soviel wie ein VW Golf mit etwas Ausstattung auf die Waage.

Innovativ sind die diversen Assistenzsysteme in dem Concept Car, wie beispielsweise eine Kamera mit Rechner, die den Gegenverkehr und Fahrspuren erkennt und automatisch die Sichtweite misst. Wenn ein Fahrzeug entgegen kommt, wird das Licht teilweise ausgeblendet, während das Kurvenlicht die Kurven ausleuchtet, bevor der Fahrer das Lenkrad bewegt hat.

VW bringt ab 2013 neue Elektroautos


Europas größter Autohersteller VW will seine Fahrzeugflotte mit Elektroantrieb weiter ausbauen. Neben dem Touareg Hybrid wird ab nächstem Jahr eine Testflotte von 500 Golf mit Elektroantrieb folgen. Die Wolfsburger wollen dann ab Anfang 2013 den VW E-Up einführen und danach den E-Golf präsentieren bevor der E-Jetta Ende des Jahres folgt.
Für das Jahr 2012 ist die Einführung des Jetta Hybrid für den US-Markt vorgesehen, ein Jahr später werden dann die Hybridversionen von Golf und Passat folgen. Der Konzernbeauftragter für Elektro-Traktion, Dr. Karl-Thomas Neumann, betonte dass das Elektroauto für die Kurzstrecke bis 150 Kilometer bereits heute technisch geeignet sei.

Schon in acht Jahren sollen rund drei Prozent aller VW-Konzernmodelle Elektroautos sein. Als extrem wichtigen Zwischenschritt ist dabei der konzernweite Einsatz der Hybridtechnologie für die Serienautos vorgesehen. Bis zum Jahr 2018 wollen die Wolfsburger mit Hilfe der Elektro- und Hybridmodelle im Bereich der CO2-neutralen Mobilität die weltweite Führung übernehmen.

Umfrage: Die Deutschen fahren lieber sauber als schnell!


Die Umweltbilanz ihrer Autos ist den deutschen Autofahrern wesentlich wichtiger als eine hohe Motorisierung und Fahrspaß. Der Spritverbrauch, die Nachhaltigkeit sowie die Umweltfreundlichkeit spielen genauer gesagt laut einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Puls für 72 Prozent der Autokäufer eine größere Rolle als die Motorleistung, der Fahrspaß oder die Sportlichkeit des Fahrzeugs.

Besonders wichtig sind diese Kriterien für Frauen und Autofahrer ab 50 Jahren, von denen sogar 80 Prozent der Ökologie den Vorrang geben. Auch immer mehr Fahrer zeigen laut der Umfrage starkes Interesse über Elektroautos, was wiederum den Wandel in der Mobilität eindeutig zeigt. Rund 65 Prozent aller Befragten gaben an, die aktuellen Presseberichte ständig zu verfolgen und sich so auf dem laufenden über dieses Thema zu halten.

Genf 2010: Der neue Kia Venga EV


In Genf zeigt momentan so gut wie jeder Autobauer Modelle mit Elektroantrieb, auch der koreanische Hersteller Kia schließt sich dem an. Der neue Mini-Van Venga EV soll dabei eine Distanz von 180 Kilometern rein elektrisch zurücklegen. Die Energie bezieht der 109 PS starke Elektromotor dabei von Lithium-Ionen-Polymer-Batterien.

Laut den Koreanern kommt der Mini-Van auf eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h, von Null auf Tempo 100 soll der Venga EV in 11,8 Sekunden beschleunigen. Wenn die Akkus leer sind muss der Mini-Van für insgesamt acht Stunden an die Steckdose, bevor die Fahrt wieder weitergehen kann. Wer nicht solange warten möchte kann über die Schnellladefunktion die Akkus innerhalb von 20 Minuten zu 80 Prozent aufladen.

Genf 2010: Lexus CT 200h


Der neue Lexus CT 200h kommt kraftvoll und schick daher und feiert seine Weltpremiere derzeit in Genf. Das Hybrid-Modell der Toyota-Tochter konkuriert künftig mit dem Audi A3, 1er BMW sowie dem VW Golf. Unter der Haube steckt ein 1,8-Liter-Benziner sowie ein Elektromotor, die zusammen auf eine Leistung von 136 PS kommen.
Die komplette Plattform sowie die Hinterachse wurde von den Japanern neu entwickelt, um neben einem sanften Fahrkomfort auch ein knackiges Handling zu erreichen. Die Hinterachse führt eine Doppelquerlenker-Konstruktion, vorne die Räder an McPherson-Federbeinen aufgehängt. Je nach Wunsch kann der Fahrer bequem vier verschiedene Fahrmodi wählen, je nachdem ob er sportlich oder umweltbewusst fahren will. Um die Kraftübertragung kümmert sich bei dem Hybridler ein elektronisch gesteuertes CVT-Getriebe. Laut Lexus kommt der CT 200h im rein elektrischen Modus mit bis zu 45 km/h zwei Kilometer weit.